Haustechnik

Solarthermie

Die Sonne schickt uns keine Rechnungen und steht unbegrenzt zur Verfügung. Solarthermie ist die Umwandlung der Sonnenenergie in Wärme. Als Privatverbraucher kann man dies zum Aufbereiten von ca. 70 % des Warmwassers und zu ca. 40 % der Heizwärme nutzen.

Die Vorteile der Solarthermie liegen auf der Hand:

  • Umweltfreundliche Energiegewinnung
  • leichte Montage auf dem Dach
  • kombinierbar mit allen gängigen Heizungssystemen
  • günstige Betriebskosten
Photovoltaik

Auch hier wird die Kraft der Sonne genutzt, jedoch wird hier das Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt. Mit einer Photovoltaikanlage haben Sie Ihr eigenes Kraftwerk auf dem Dach und ist noch immer eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Methode, seinen eigenen Strom zu produzieren. Der erzeugte Strom kann selbst genutzt werden oder wird ins öffentliche Netz gespeist, wofür Sie eine Einspeisevergütung erhalten. 

Durch die Einsparung fossiler Brennstoffe leisten Photovoltaikbetreiber einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und bleiben unabhängiger von den Energieriesen. 

Photovoltaikanlagen sind im Vergleich sehr effizient und amortisieren sich bereits nach ca. 12 Jahren. Auch hier gibt es verschiedene Förderprogramme.

Pellets

In einer Pelletsheizung werden im Heizkessel Holzspäne und Sägemehl, die zu kleinen, stäbchenförmigen Pellets gepresst werden, verfeuert. Hiermit können sowohl Zentralheizungen als auch Einzelöfen befeuert werden. Die Pellets werden nach Anlieferung im Pelletlager gelagert und über ein Förderband automatisch und bedarfsgerecht dem Verbrennungsofen zugeführt. 

Pellets bestehen auf nachwachsenden Rohstoffen wie Holz und Sägenebenprodukten, Stroh  oder anderen Biobrennstoffen. Pelletsheizungen liefern genauso hohen Komfort wie fossile Heizungen. Sie kann mit fast jedem Heizsystem kombiniert werden und benötigt i.d.R. nicht mehr Platz als eine Ölheizung. Durch den nachwachsenden Rohstoff ist dieses System umweltfreundlich und preisstabil.

Gas-Brennwerttechnik

Brennwertkessel nutzen beinahe vollständig den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffes, da nicht nur die Energie, die beim Verbrennen des Gases entsteht genutzt wird, sondern auch die Wärme, welche im Wasserdampf des Abgases enthalten ist. Somit wird der feuerungstechnische Wirkungsgrad verbessert und der Verbrauch fossilier Brennstoffe, sowie der Ausstoß von CO2reduziert. 

Die Gasflammen im Kessel erhitzen das Wasser, das dann durch den Wärmeübertrager fliest und als Vorlaufwasser in das Verteilungssystem gepumpt wird. Danach fliest das abgekühlte Rücklaufwasser zurück, durch einen nachgeschalteten Wärmeübertrager, durch den das Abgas in den Kamin geleitet wird. Die im Abgas enthaltene Wärmeenergie wird durch Kondensierung im Rücklaufwasser aufgenommen und fliest danach wieder in den Wärmeübertrager und wird da wieder auf die gewünschte Temperatur erhitzt. Eine Gas-Brennwertanlage lässt sich problemlos in allen Häusern installieren. Durch ihren hohen Nutzungsgrad von bis zu 111% ist sie äußerst energieeffizient und  umweltfreundlich durch weniger CO2-Emissionen.

Erdwärme / Geothermie

Unter Geothermie versteht man die Nutzung der im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherten Wärme und zählt zu den regenerativen Energien. Einmal angezapft steht die Erdwärme praktisch kostenlos und unabhängig von Wetterbedingungen oder Jahreszeiten zur Verfügung.

Bei der oberflächennahen Geothermie werden Bohrungen bis ca. 100 m Tiefe und Temperaturen bis 25° C zum Heizen von Gebäuden genutzt. Hier wird die Wärme aus dem oberflächennahen Boden genutzt und über eine Wärmepumpe auf die zum Heizen notwendige Temperatur gebracht. Geothermie ist immer und überall verfügbar, unerschöpflich und kann den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich reduzieren.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe entzieht der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme und gibt diese dann zum Heizen und zur Warmwassererwärmung wieder ab. Sie funktioniert einfach gesagt wie ein Kühlschrank nur umgekehrt.

Wärmepumpen arbeiten zuverlässig auch bei Minusgraden, es fallen keine Kosten für die Energiequelle an und bieten mit Fußbodenheizung eine gute Energiebilanz.

Comfort Wohnraumlüftung

Durch eine Lüftungsanlage kann der Energieverbrauch effizient gesenkt werden. Jedoch ist eine Lüftungsanlage keine Klimaanlage! Eine Klimaanlage kühlt, wohingegen eine Lüftungsanlage die hygienisch notwendige Frischluftzufuhr sicherstellt, indem sie die verbrauchte Luft aus den Räumen abzieht.

Die enthaltene Wärme wird dazu genutzt, die frische angesaugte Außenluft zu erwärmen. Zugleich wird die Frischluft gefiltert und ist so frei von Straßenstaub und Pollen.

Regenwassernutzung

Mit Zisternen kann Regenwasser gesammelt werden, um Betriebswasser oder Trinkwasser zu sparen. Das anfallende Regenwasser wird in die Zisterne abgeleitet und über Pumpen zu den entsprechenden Bedarfsstellen befördert. Hier kann es z. B. für die Toilettenspülung, die Waschmaschine oder zur Gartenbewässerung genutzt werden.

Ein 4-Personen-Haushalt kann so ca. 70.000 Liter Trinkwasser pro Jahr einsparen, was nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch sinnvoll ist.

Staubsaugeranlage

Die Antriebseinheit einer Staubsaugeranlage wird in Hausnebenräumen wie Keller oder Technikraum installiert. Ein im Haus verlegtes Rohrsystem verbindet das Sauggerät mit den Anschlüssen, die etwa so groß sind wie eine Steckdose. Mit Einstecken des Saugschlauches kann mit dem Staubsaugen angefangen werden.

Eine Staubsaugeranlage bläst nicht wie ein herkömmlicher Staubsauger feineren Staub, Milben und Pollen zurück in den Raum, sondern über das Rohrsystem aus den Räumen hinaus, was besonders für Asthmatiker und Allergiker interessant ist. Auch ist so eine Anlage spürbar leiser als handelsübliche Bodenstaubsauger. Durch die langen Saugschläuche lassen sich auch an sonst schwer zugängliche Stellen wie z. B. Treppen mühelos erreichen.

Entkalkungsanlage

Die Folgen von kalkhaltigem Wasser sind in fast jedem Haushalt zu finden. Eierkocher, Kaffeemaschine, Wasch- und Spülmaschine, alle mit Wasser betriebenen Geräte sind schon nach kurzer Zeit mit einer Kalkschicht überzogen, was einen deutlichen Energieverlust zur Folge hat. Bereits ab einer Wasserhärte von 10°dH raten Experten eine Entkalkungsanlage einzubauen. Eine Entkalkungsanlage verlängert nicht nur die Lebensdauer Ihrer Geräte, sondern vermindert auch Verschmutzungen durch Kalkablagerungen in Küchen und Bädern und verringert das Putzaufkommen, was die Person, die putzt natürlich besonders freut.

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